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Der
VPG(Vielseitigkeitsprüfung)- Sport setzt sich aus den
Sparten Fährte , Unterordnung und Schutzdienst zusammen
.
Als
erstes beginnt man mit der Abteilung Fährte .
Der
Hund muss seine Fährtensicherheit von mindestens 70
% auf einer Länge von 300 Schritt (VPG1) bis 600
Schritt (VPG3) , mindestens 3 Schenkel , 2 Gegenstände
und mindestens 20 Minuten alten Fährte vorweisen . Die
Höchstpunktzahl beträgt 100 Punkte .
Nach
der Fährte beginnt man mit der Unterordnung .
Dabei
hat der Hund seine Führigkeit in der Freifolge , Gehen
durch eine Menschengruppe ,Sitzübung , Ablegen in Verbindung
mit herankommen , Ablegen unter Ablenkung , Steh aus
dem Schritt (VPG2), Bringen eines Gegenstandes auf ebener
Erde , Bringen eines Gegenstandes über eine 1 m Hürde
und Bringen eines Gegenstandes über die Schrägwand (1,80
m) . Es erfolgt eine Überprüfung der Schussgleichgültigkeit
, sowie die Überprüfung der Unbefangenheit. Um diese
Abteilung zu bestehen, ist eine Mindestpunktzahl von
70 Punkten (max. 100) zu erbringen .
Dannach
beginnt man mit dem Schutzdienst.
Diese
Abteilung zeigt den Gehorsam des
Hundes in Grenzfällen. Gerade in diesem Übungsteil wird der Hund sehr stark
belastet, da er aus Reizsituationen sofort wieder zurück in das gehorsame
Verhalten gerufen wird.
Diese Überprüfung stellt hohe Anforderungen an das Triebverhalten, die
Selbstsicherheit und Belastbarkeit des Hundes.
Sich für sein Rudel im Rahmen seiner Möglichkeiten einzusetzen, lernt der Welpe
schon frühzeitig von seiner Mutter. Im Rahmen des Schutzdienstes wird u.a. dieser Bewachungsinstinkt genutzt. Ganz
entscheidend zur Erlernung dieser Disziplin ist das Wesen des Hundes.
Ausgeglichenheit, Nervenstärke und Selbstbewusstsein, gepaart mit unabdingbarem
Gehorsam gehören zu diesen Voraussetzungen. Ein Hund, der nicht die Hörzeichen
des Hundeführers befolgt, kann hier absolut nicht bestehen.Die Übungen bestehen aus Streife nach dem Helfer, Stellen und Verbellen und
dann erfolgt ein Überfall auf den Hund und wenn der Helfer ruhig steht, muss
der Hund ihn nur bewachen. Diese "Ruhephase" des Hundes nutzt der
Helfer, um zu fliehen.. Der Hund darf erst dann die Verfolgung aufnehmen, wenn
er vom Hundeführer die Weisung erhält und muss dann auf Distanz den Helfer
stellen und dessen erneuten Angriff abwehren.

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